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<title>V2-Stellung</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">V2-Stellung</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b> Verbzweitstellung</b>, oder kurz: <b>V2-Stellung</b>, bezeichnet in der <a href="Sprachwissenschaft" title="Sprachwissenschaft">Linguistik</a> ein <a href="Wortstellung" title="Wortstellung">Wortstellungsmuster</a>, bei dem das <a href="Finite_Verbform" title="Finite Verbform">finite Verb</a> an zweiter Position im Satz steht und die Besetzung der ersten Position frei wählbar ist (das sogenannte <a href="Feldermodell_des_deutschen_Satzes" title="Feldermodell des deutschen Satzes">Vorfeld</a>). Dieses Wortstellungsmuster steht dadurch außerhalb der klassischen <a href="Sprachtypologie#Wortstellungstypologie" title="Sprachtypologie">Wortstellungstypen</a>, die die relative Stellung von Subjekt (S), Objekt (O) und einfachem Prädikat (V) festlegen, also so wie SVO, SOV etc. Die V2-Stellung tritt vielmehr zu einem solchen Typ hinzu und bildet eine darüberliegende Schicht in der Satzstruktur. So sind <a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">Deutsch</a> oder <a href="Kashmiri" title="Kashmiri">Kashmiri</a> SOV-Sprachen mit zusätzlicher V2-Regel, <a href="Schwedische_Sprache" title="Schwedische Sprache">Schwedisch</a> oder <a href="Isl%C3%A4ndische_Sprache" title="Isländische Sprache">Isländisch</a> sind SVO-Sprachen mit zusätzlicher V2-Regel.
</p><p>Die V2-Stellung ist typisch für die gesamte Gruppe der <a href="Germanische_Sprachen" title="Germanische Sprachen">germanischen Sprachen</a> – mit Ausnahme des <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englischen</a>. In der traditionellen Grammatik des Deutschen wird ein Satz, der das V2-Muster aufweist, (<a href="Feldermodell_des_deutschen_Satzes#Herkunft_und_Darstellungsvarianten_des_Feldermodells" title="Feldermodell des deutschen Satzes">nach E. Drach</a>) auch als <i>Kernsatz</i> bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beispiele_und_ihre_Herleitung">Beispiele und ihre Herleitung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Varianten_im_deutschen_Hauptsatz">Varianten im deutschen Hauptsatz</h3></div>
<p>Im Deutschen steht in Aussagesätzen das finite Verb (d. h. das Verb, das die Personalformen und Zeitstufe anzeigt) an zweiter Stelle; beliebige Satzteile können dabei die erste Stelle im Satz einnehmen:
</p>
<ul><li>Klaus <i>kauft</i> Obst.</li>
<li>Im Winter <i>kauft</i> Klaus Obst.</li>
<li>Vorgestern <i>hat</i> Klaus Obst gekauft.</li>
<li>Trotz des harten Winters <i>kauft</i> Klaus täglich Obst.</li>
<li>Obst <i>kauft</i> Klaus nur selten.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Herleitung_von_Verbzweitsätzen"><span id="Herleitung_von_Verbzweits.C3.A4tzen"></span>Herleitung von Verbzweitsätzen</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Topologische_Felder">Topologische Felder</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Feldermodell_des_deutschen_Satzes" title="Feldermodell des deutschen Satzes">Feldermodell des deutschen Satzes</a></i></div>
<p>Die traditionelle Germanistik beschreibt Verbzweitsätze im Rahmen des sogenannten Feldermodells als statische Anordnung: Der Satz wird in eine Abfolge von „Feldern“ eingeteilt, und der V2-Satz ist als eine Satzform charakterisiert, bei der das Vorfeld mit einem beliebigen Satzglied besetzt ist und darauf folgend das <a href="Finite_Verbform" title="Finite Verbform">finite Verb</a> in der „linken Satzklammer“ (statt in der rechten) steht. Alles restliche Material folgt dann ab dem Mittelfeld. Hierbei wird das finite Verb auch von einer Verbalpartikel (wie „ab“) getrennt (siehe den Artikel <a href="Partikelverb" title="Partikelverb">Partikelverb</a>):
</p>
<table class="hintergrundfarbe1" style="margin-left:1em; padding:1em; text-align: left" cellpadding="1" cellspacing="10">
<tbody><tr>
<th style="border-bottom:thin solid">Vorfeld</th>
<th style="border-bottom:thin solid">linke Klammer</th>
<th style="border-bottom:thin solid">Mittelfeld</th>
<th style="border-bottom:thin solid">rechte Klammer</th>
<th style="border-bottom:thin solid">Nachfeld
</th></tr>
<tr>
<td>Gestern</td>
<td><i>hat</i></td>
<td>die Katze uns eine Maus vor die Tür</td>
<td><i>gelegt</i>
</td></tr>
<tr>
<td>Die Katze</td>
<td><i>legte</i></td>
<td>eine Maus vor der Tür</td>
<td><i>ab</i>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Transformationsgrammatik">Transformationsgrammatik</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Transformationsgrammatik" class="mw-redirect" title="Transformationsgrammatik">Transformationsgrammatik</a></i></div>
<p>Aus Sicht einer Transformationsgrammatik stellt die Verbzweitstellung ein Standardbeispiel einer abgeleiteten Wortstellung dar: Die Vielfalt der deutschen Satzmuster in der obigen Beispielliste kann erfasst werden, indem ausgehend von einer Basis-Wortstellung gewisse Umformungsregeln ansetzen. Als Basis der Ableitung lässt sich im Deutschen die Abfolge <a href="Subjekt-Objekt-Verb" title="Subjekt-Objekt-Verb">Subjekt-Objekt-Verb</a> (SOV) identifizieren, die in Reinform in <a href="Nebensatz" title="Nebensatz">Nebensätzen</a> anzutreffen ist. Diese bleibt im Ansatz auch in vielen <a href="Hauptsatz_(Grammatik)" title="Hauptsatz (Grammatik)">Hauptsätzen</a> erkennbar, wird aber durch zwei Transformationen abgewandelt: Zum einen wird das finite Verb vorangestellt (so dass zunächst ein <a href="V1-Stellung" title="V1-Stellung">Verberstsatz</a> entsteht), sodann wird ein beliebiger weiterer Satzteil als Besetzung des Vorfelds nach vorn gezogen. Alle Satzteile, die von der Umformung nicht betroffen waren, zeigen weiterhin den SOV-Charakter des Deutschen an. Die Ableitung eines Beispielsatzes sieht dann folgendermaßen aus:
</p><p>1. Grundwortstellung: im Deutschen SOV (= Nebensatzwortstellung)
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th></th>
<th>(Konjunktion)</th>
<th>Subjekt</th>
<th>Adverbial</th>
<th>Objekt</th>
<th>Prädikat
</th></tr>
<tr>
<td></td>
<td>(weil)</td>
<td>Klaus</td>
<td>gestern</td>
<td>Obst</td>
<td>gekauft <b>hat</b>
</td></tr></tbody></table>
<p>2. Voranstellung des finiten Verbs (ergibt einen Satz mit <a href="V1-Stellung" title="V1-Stellung">V1-Stellung</a>)
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th></th>
<th><b>Finitum</b></th>
<th>Subjekt</th>
<th>Adverbial</th>
<th>Objekt</th>
<th>Prädikat
</th></tr>
<tr>
<td></td>
<td><b>hat</b><sub>1</sub></td>
<td>Klaus</td>
<td>gestern</td>
<td>Obst</td>
<td>gekauft __<sub>1</sub>
</td></tr></tbody></table>
<p>3. Mögliche Besetzungen des Vorfelds, ergibt V2-Stellung:
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th><b>Vorfeld</b></th>
<th><b>Finitum</b></th>
<th>Subjekt</th>
<th>Adverbial</th>
<th>Objekt</th>
<th>Prädikat
</th></tr>
<tr>
<td><b>Gestern</b><sub>2</sub></td>
<td><b>hat</b><sub>1</sub></td>
<td>Klaus</td>
<td>__<sub>2</sub></td>
<td>Obst</td>
<td>gekauft __<sub>1</sub>
</td></tr>
<tr>
<td><b>Obst</b><sub>2</sub></td>
<td><b>hat</b><sub>1</sub></td>
<td>Klaus</td>
<td>gestern</td>
<td>__<sub>2</sub></td>
<td>gekauft __<sub>1</sub>
</td></tr>
<tr>
<td><b>Klaus</b><sub>2</sub></td>
<td><b>hat</b><sub>1</sub></td>
<td>__<sub>2</sub></td>
<td>gestern</td>
<td>Obst</td>
<td>gekauft __<sub>1</sub>
</td></tr></tbody></table>
<p>oder:
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th><b>Vorfeld</b></th>
<th><b>Finitum</b></th>
<th>Subjekt</th>
<th>Adverbial</th>
<th>(Rest)
</th></tr>
<tr>
<td><b>Obst gekauft</b><sub>2</sub></td>
<td><b>hat</b><sub>1</sub></td>
<td>Klaus</td>
<td>gestern</td>
<td>__<sub>2</sub> __<sub>1</sub>
</td></tr></tbody></table>
<p>Eine solche transformationelle Analyse wurde erstmals von <a href="Manfred_Bierwisch" title="Manfred Bierwisch">Manfred Bierwisch</a> (1963) vorgeschlagen (sie sah im Einzelnen jedoch etwas anders aus als oben).<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit einer solchen Ableitung lässt sich erklären, warum das finite Verb vorne im Satz erscheint, jedoch Verbpartikeln am Satzende zurückbleiben, obwohl eigentlich beide zusammen ein Wort bilden sollten. Beispiel:
</p>
<ul><li>„40.000 Briefe <i>tüteten</i> die Mitarbeiter <i>ein</i>, und nichts passierte.“</li></ul>
<p>Ein Verb <i>tüten</i> für sich allein gibt es im Deutschen sonst nicht, es existiert nur <i>eintüten</i>. Aus der Tatsache, dass die Partikel <i>ein</i> alleine am Satzende steht, kann man schließen, dass diese Position auch die ursprüngliche Position des finiten Verbteils <i>tüteten</i> sein muss, und dass somit eine plausible Analyse darin besteht, dass das finite Verb von dort „wegbewegt“ wurde, wie in der obigen Ableitung gezeigt.
</p><p>Verben im <a href="Infinitiv" title="Infinitiv">Infinitiv</a> können niemals in der Verbzweitposition vorkommen, Verb und Partikel bleiben daher im Infinitiv immer zusammen in Endstellung (wie bei <i>„ein(zu)tüten“</i>). Die Verbzweitregel muss also so formuliert werden, dass der kleinstmögliche Teil des Prädikats, der die finiten Merkmale enthält, nach vorn gezogen wird.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Besetzung_des_Vorfelds">Besetzung des Vorfelds</h4></div>
<p>Die Bewegung von Einheiten ins Vorfeld, die in dem obigen Beispiel gezeigt wurde, wird manchmal auch als <a href="Topikalisierung" title="Topikalisierung">Topikalisierung</a> bezeichnet (wenngleich nicht unbedingt die Bedeutung eines <a href="Topik_(Linguistik)" title="Topik (Linguistik)">Topiks</a> vorliegt). Topikalisiert werden kann fast jeder Satzteil (außer dem finiten Verb), also nicht nur Satzglieder wie Subjekt und Objekt, sondern auch Adverbiale, und ebenso Teile des Prädikats, die im Infinitiv stehen, mit zugehörigen Ergänzungen, wie z. B. „Obst gekauft“ im letzten Beispiel der obigen Liste <i>(Topikalisierung einer <a href="Verbalphrase" title="Verbalphrase">Verbalphrase</a>)</i>. Auch ganze Nebensätze können das Vorfeld ihres übergeordneten Hauptsatzes ausfüllen, wenn sie den Status eines Subjekts, Objekts oder eines Adverbials besitzen:
</p>
<pre>„[ Obwohl es regnete ] brachen wir zu einem Spaziergang auf.“
</pre>
<p>Eine weitere Möglichkeit ist, das Vorfeld mit einem speziellen Füllpronomen (<a href="Expletivum" title="Expletivum">Expletiv</a>) zu besetzen. Das Pronomen „es“ im folgenden Beispiel dient nur dazu, das Vorfeld zu füllen, so dass die Form des deutschen Hauptsatzes gewahrt bleibt, auch wenn man keinen Satzteil durch Voranstellung hervorheben möchte. Dieses „es“ vertritt also kein <a href="Subjekt_(Grammatik)" title="Subjekt (Grammatik)">Subjekt</a>:
</p>
<pre>„Es lag ein Bischof tot in einer Mur am Fuße des Zederngebirges.“
</pre>
<p>Diese Art von <i>es</i> ist niemals im Mittelfeld möglich, es kann also nicht von dort nach vorn bewegt worden sein. Der Fall des Vorfeld-Expletivs zeigt somit, dass auch in einem transformationellen Modell nicht jede Vorfeldbesetzung auf Bewegung beruhen muss. Ebenso wird in der Literatur erwogen, dass manche Adverbiale im Vorfeld direkt eingesetzt werden könnten.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch die Bewegungsanalyse für vorangestellte infinite Verbalphrasen ist teilweise angezweifelt worden.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Position_des_finiten_Verbs">Position des finiten Verbs</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Complementizer" title="Complementizer">Complementizer</a></i></div>
<p>Sowohl im Feldermodell als auch in der generativen Transformationsgrammatik wird mehrheitlich angenommen, dass die Position des finiten Verbs in V2-Stellung dieselbe ist, in der auch unterordnende Konjunktionen stehen, d. h. im Feldermodell die „linke Satzklammer“ und in der generativen Syntax die <a href="Complementizer" title="Complementizer">„C“-Position</a>.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Hauptargument hierfür ist, dass Verbvoranstellung und das Erscheinen einer Konjunktion sich im Deutschen gegenseitig ausschließen, und dass also beide um dieselbe Position konkurrieren würden. Wenn dies so ist, muss im generativen Modell ein syntaktischer Kopf C° ohne Besetzung erzeugt werden und in diesen das Verb hineinbewegt werden, wie in der Abbildung:
</p><p>Manche Autoren haben im Gegensatz hierzu vorgeschlagen, dass Konjunktionen in der Satzstruktur höher stehen und dass die V2-Position eine eigene, tiefer im Satz befindliche Position ist.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für das Deutsche müssen dann Regeln festgelegt werden, die immer nur die Besetzung von einer der beiden Positionen erlauben, wogegen dies in anderen Sprachen evtl. nicht so ist (<a href="#Verbzweitsätze_als_Nebensätze">siehe unten</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abgrenzung_vom_Wortstellungsmuster_SVO">Abgrenzung vom Wortstellungsmuster SVO</h2></div>
<p>Verbzweitsprachen wie das Deutsche sind zu unterscheiden von Sprachen, die eine feste Wortstellung <a href="Subjekt-Verb-Objekt" title="Subjekt-Verb-Objekt">Subjekt-Verb-Objekt</a> (SVO) verlangen, obwohl auch bei SVO in gewisser Weise das Verb an zweiter Position zu stehen scheint. Jedoch sind SVO und V2 ganz verschiedenartige Satzmuster, es ist also auch nicht richtig, SVO als einen Spezialfall von Verbzweit anzusehen.
</p><p>Der Unterschied zwischen einer V2-Struktur und einer SVO-Struktur wird deutlich, wenn man folgende Wortstellungsmuster des Deutschen und Englischen vergleicht: Auch bei Voranstellung eines Adverbials (außer bei negativen Adverbialen, siehe <a href="#V2-Stellung_im_Vergleich_mit_„Inversion“_im_Englischen">unten</a>) bleibt im Englischen die SVO-Reihenfolge anschließend intakt, während sich die V2-Position unmittelbar nach dem Adverbial anschließt.
</p>
<pre><i>Paul kaufte Obst.</i>
<i>Gestern kaufte Paul Obst.</i>
</pre>
<pre><i>John bought apples.</i>
<i>Yesterday, John bought apples.</i>
<b>*nicht*</b>: <i>Yesterday bought John apples.</i>
</pre>
<p>Hieraus ergibt sich, dass auch Sätze von der Form <i>Paul kaufte Obst</i> im Deutschen keine SVO-Sätze sind, sondern dass hier dieselbe Reihenfolge im Deutschen von der V2-Regel hergestellt wird (also eigentlich [S V [– O –]]). Allerdings kommt der Unterschied erst zum Vorschein, sobald das Prädikat noch Bestandteile im Infinitiv hat: Das infinite Verb und das Objekt bilden dann sofort wieder eine OV-Abfolge. Vergleiche wiederum die echte SVO-Stellung im Englischen: Hier stehen alle Verben vor dem Objekt.
</p>
<pre><i>Paul hat Obst (O) gekauft (V).</i>
<i>Paul has bought (V) apples (O).</i>
</pre>
<p>Der Unterschied ist also, dass die Natur der ersten Position eine andere ist: In SVO-Sprachen folgt das Verb immer dem Subjekt, in echten Verbzweitsprachen kann zwar das Subjekt als Besetzung des Vorfelds dienen, es muss aber nicht und es können stattdessen immer auch andere Satzglieder vorangestellt werden. In letzterem Fall ergibt sich als sicheres Erkennungszeichen einer V2-Struktur, dass dann das finite Verb vor dem Subjekt steht.
</p><p>Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass es das Verbzweit-Phänomen nie bei Infinitiven gibt; die Infinitive des Deutschen zeigen Verb-Endstellung. Dagegen steht SVO als eine Grundstruktur des Satzes in der Regel genauso zur Verfügung, wenn das Verb im Infinitiv ist. Dass im Englischen auch Infinitive die SVO-Stellung beibehalten, wird sichtbar, wenn eine Konstruktion mit <i>for … to</i> herangezogen wird, die auch im Infinitiv das Erscheinen eines Subjekts erlaubt:
</p>
<pre><i>For John (S) to buy (V) apples (O) would be unexpected.</i>
vgl. <i>Hans (S) Äpfel (O) kaufen (V) zu sehen … wäre unerwartet.</i>
</pre>
<p>Das Satzschema SVO muss außerdem vom Verbzweit-Schema getrennt werden, weil es möglich ist, dass eine SVO-Sprache zusätzlich eine Verbzweitregel aufweist (<a href="#Unterschiede_in_der_Basis_für_die_V2-Stellung">siehe unten</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorkommen_und_Varianten">Vorkommen und Varianten</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sprachen_mit_V2_als_obligatorischer_Wortstellung_im_Hauptsatz">Sprachen mit V2 als obligatorischer Wortstellung im Hauptsatz</h3></div>
<p>Verbzweitstellung als obligatorische Form des Hauptsatzes ist eine typische Eigenschaft der <a href="Germanische_Sprachen" title="Germanische Sprachen">germanischen Sprachen</a>, kommt aber ansonsten in den Sprachen der Welt selten vor. Zu den wenigen anderen Fällen zählt in Europa das <a href="Estnische_Sprache" title="Estnische Sprache">Estnische</a><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie das moderne <a href="Bretonische_Sprache#Syntax" title="Bretonische Sprache">Bretonisch</a>;<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> außerdem sind historisch auch in romanischen Sprachen, etwa <a href="Altfranz%C3%B6sische_Sprache" title="Altfranzösische Sprache">Altfranzösisch</a> oder <a href="Italienische_Sprache#Geschichte_der_italienischen_Sprache" title="Italienische Sprache">Altitalienisch</a>,<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in gewissem Umfang Verbzweitphänomene aufgetreten (die sich im heutigen <a href="R%C3%A4toromanisch" class="mw-redirect" title="Rätoromanisch">Rätoromanisch</a> noch fortsetzen). Außerhalb Europas findet sich V2-Satzform in der <a href="Indoiranische_Sprachen" title="Indoiranische Sprachen">indoiranischen</a> Sprache <a href="Kashmiri" title="Kashmiri">Kashmiri</a><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie außerhalb der <a href="Indogermanische_Sprachen" title="Indogermanische Sprachen">indogermanischen Sprachfamilie</a> anscheinend auch noch in den <a href="Austronesische_Sprachen" title="Austronesische Sprachen">austronesischen Sprachen</a> Taiof und Sisiqa,<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der brasilianischen Indianersprache Karitiana aus der <a href="Tup%C3%AD-Sprachen" title="Tupí-Sprachen">Tupí-Familie</a><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und der <a href="Uto-aztekische_Sprachen" title="Uto-aztekische Sprachen">uto-aztekischen</a> Sprache <a href="Tohono_O%E2%80%99Odham" title="Tohono O’Odham">Tohono O’Odham</a>.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Beispiele der keltischen Sprachen Walisisch und Bretonisch oder auch des Karitiana zeigen, dass fließende Übergänge zwischen <a href="Verb-Subjekt-Objekt" title="Verb-Subjekt-Objekt">VSO</a>-Sprachen und V2-Sprachen vorkommen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Unterschiede_in_der_Basis_für_die_V2-Stellung"><span id="Unterschiede_in_der_Basis_f.C3.BCr_die_V2-Stellung"></span>Unterschiede in der Basis für die V2-Stellung</h3></div>
<p>Die kontinental-westgermanischen Sprachen (also <a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">Deutsch</a> und seine eng verwandten Nachbarn wie z. B. <a href="Niederl%C3%A4ndische_Sprache" title="Niederländische Sprache">Niederländisch</a>) sind Verbzweitsprachen mit SOV-Ausgangsstruktur. Hier findet sich, wie oben dargestellt, eine S-O-V-Abfolge im Nebensatz, die als Basis für die Voranstellungsregeln der V2-Bildung dient. Ebenso ist es möglich, dass eine Sprache mit der Basisabfolge S-V-O um eine Voranstellungsregel zur Bildung von V2-Sätzen erweitert wird; diesen Fall stellen die skandinavischen Sprachen dar, also z. B. <a href="Schwedische_Sprache" title="Schwedische Sprache">Schwedisch</a>, <a href="Norwegische_Sprache" title="Norwegische Sprache">Norwegisch</a>, <a href="Isl%C3%A4ndische_Sprache" title="Isländische Sprache">Isländisch</a>.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<pre><b>Schwedisch</b>:
Nebensatzwortstellung S-V-O
(eftersom) [<i>jag köpte en glass efter det</i> ]
(weil) ich kaufte ein Eis danach
Hauptsatzwortstellung V2, z. B.:
Efter det<sub>2</sub> köpte<sub>1</sub> [<i>jag --<sub>1</sub> en glass --<sub>2</sub></i> ]
Danach kaufte ich ein Eis
</pre>
<dl><dt>Siehe auch</dt></dl>
<ul><li>Für weitere Beispiele: <a href="Isl%C3%A4ndische_Sprache#Syntax" title="Isländische Sprache">Isländische Sprache #Syntax</a></li>
<li>Für trennbare Verben in skandinavischen Verbzweitsätzen: <a href="Partikelverb#Partikelverben_im_Sprachvergleich" title="Partikelverb">Partikelverb #Partikelverben im Sprachvergleich</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verbzweitsätze_als_Nebensätze"><span id="Verbzweits.C3.A4tze_als_Nebens.C3.A4tze"></span>Verbzweitsätze als Nebensätze</h3></div>
<p>Im Deutschen gibt es bei gewissen Verben Nebensätze, die statt der <a href="Konjunktion_(Wortart)" title="Konjunktion (Wortart)">Konjunktion</a> <i>dass</i> auch V2-Struktur erlauben; solche Verben werden „Brückenverben“ genannt:
</p>
<pre><i>Ich vermute [ dass sie da drüben Steaks grillen ]</i>
<i>Ich vermute [ sie grillen da drüben Steaks ]</i>
</pre>
<pre> <i>Ich bezweifle [ dass sie da drüben Steaks grillen ]</i>
<b>* nicht:</b> <i>Ich bezweifle [ sie grillen da drüben Steaks ] </i>
</pre>
<p>Aus dieser Gegenüberstellung ist zu sehen, dass <i>bezweifeln</i> kein Brückenverb ist (wie viele Verben mit negativer oder aber <a href="Faktives_Verb" title="Faktives Verb">faktiver</a> Bedeutung).
</p><p>Während im Deutschen der eingebettete Verbzweit-Satz alternativ zu einem <i>dass</i>-Satz erscheint, kommen in anderen germanischen Sprachen Verbzweit-Sätze zusammen mit der Konjunktion <i>dass</i> vor, wie in dem folgenden Beispiel aus dem Dänischen (auch dieser Fall von V2-Nebensatz ist eingeschränkt auf Konstruktionen mit Brückenverben):<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<pre><i>Vi ved at denne bog har Bo ikke læst</i>
Wir wissen dass dieses Buch hat Bo nicht gelesen
</pre>
<p>Der Satz, der nach <i>at (dass)</i> folgt, muss ein Verbzweitsatz sein, weil das Objekt <i>dieses Buch</i> vor dem finiten Verb steht und danach erst das Subjekt folgt. Vikner (1995) erklärt dies so, dass zwar das Verb in der C°-Position steht, wie in obigem Baumdiagramm fürs Deutsche gezeigt, dass aber zwei C°-Positionen hintereinander erzeugt werden können, so dass die Konjunktion in der ersten der beiden stehen kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="V2-Stellung_im_Vergleich_mit_„Inversion“_im_Englischen"><span id="V2-Stellung_im_Vergleich_mit_.E2.80.9EInversion.E2.80.9C_im_Englischen"></span>V2-Stellung im Vergleich mit „Inversion“ im Englischen</h3></div>
<p>Als einzige germanische Sprache besitzt das moderne <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englisch</a> keine durchgängige V2-Regel mehr. Allerdings gibt es in Fragesätzen und einigen weiteren Konstruktionen ein Phänomen, das traditionell <i><a href="Inversion_(Sprache)" title="Inversion (Sprache)">Inversion</a></i> genannt wird und das der V2-Satzform ähnelt. In Ergänzungsfragen wird im Englischen ein Fragewort vorangestellt und (außer bei Subjektfragen) ein Hilfsverb vor das Subjekt gezogen. Nach herkömmlicher Analyse bilden hier das Fragewort und das Hilfsverb eine CP-Struktur, wie sie auch in der Abbildung zum deutschen Verbzweitsatz <a class="mw-selflink-fragment" href="#Position_des_finiten_Verbs">oben</a> dargestellt wurde:
</p>
<pre><b>Englischer Aussagesatz: S-Aux-V-O</b>
<i>I can say something</i>
<b>Englischer Fragesatz (Objekt-Frage)</b>
What<sub>2</sub> can<sub>1</sub> [<i>I --<sub>1</sub> say --<sub>2</sub></i> ]
</pre>
<p>Aufgrund solcher Parallelen ist das moderne Englisch als eine „Rest-V2-Sprache“ <i>(residual verb second)</i><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bezeichnet worden. Anders als in V2-Sprachen wie Deutsch und Schwedisch ist hier die Verbvoranstellung jedoch nur für Hilfsverben möglich und kommt nicht in einfachen Aussagesätzen vor (sondern ist in diesem Beispiel durch die Fragesatzbildung bedingt). Ein weiterer Typ von Inversionskonstruktionen im Englischen sind Sätze mit vorangestellten negativen Adverbialen (z. B. <i>never</i>). Solche Strukturen unterscheiden sich jedoch grammatisch von deutschen Verbzweitsätzen, weil die Inversion wesentlich tiefer im Satz vorkommen kann:<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<pre>(I promise) <i>that during the holidays <b>on no account will</b> I write a paper</i>
(dass während der Feiertage auf keinen Fall werde ich schreiben einen Aufsatz)
</pre>
<p>Hier erscheint, anders als in deutschen V2-Sätzen, das vorangestellte Verb nicht neben einem <a href="Topikalisierung" title="Topikalisierung">topikalisierten</a> Satzglied (hier: „during the holidays“), sondern erst nach dem zusätzlich vorangestellten negativen Adverbial <i>„on no account“</i>. Beides steht unterhalb der Konjunktion <i>„that“</i>, sodass in diesen Inversionskonstruktionen das Verb nicht in der C-Position sein kann, anders als dies für das Deutsche angenommen wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Anders Holmberg: <i>Verb second</i>. In Tibor Kiss, Artemis Alexiadou (Hrsg.): <i>Syntax. Theory and Analysis.</i> Walter de Gruyter, Berlin 2015 (= HSK, Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft, 42) Band 1, S. 342–382. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://ling.auf.net/lingbuzz/001087">Manuskriptversion 2010 online via Lingbuzz</a></li>
<li>Wolfgang Sternefeld: <i>Syntax. Eine morphologisch motivierte generative Beschreibung des Deutschen</i>. Stauffenburg, Tübingen 2006.</li>
<li>Sten Vikner: <i>Verb movement and expletive subjects in the Germanic languages</i>. Oxford University Press, 1995.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Manfred Bierwisch: <i>Grammatik des deutschen Verbs</i>. Akademie-Verlag, Berlin 1963.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Josef Bayer: <i>What is Verb Second?</i> 2010, Link s. u.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe z. B. Sternefeld (2006, S. 339), wo diese Frage aber als nicht eindeutig entscheidbar beurteilt wird.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Hubert Haider: <i>Topicalization and other puzzles of German syntax.</i> In: Günther Grewendorf, Wolfgang Sternefeld (Hrsg.): <i>Scrambling and Barriers.</i> Benjamins, Amsterdam 1990, S. 93–112.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">z. B. Karin Pittner & Judith Berman: <i>Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch</i> Narr, Tübingen 2000, bzw. Vikner (1995)</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe: Gereon Müller, Wolfgang Sternefeld: <i>Improper movement and unambiguous binding.</i> Linguistic Inquiry 24.3, 1993, S. 461–507, sowie: Günther Grewendorf: <i>Minimalistische Syntax</i>. Francke / UTB, Tübingen 2002.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Holmberg 2015 (s. Literatur), S. 343, mit Literaturverweis</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert Borsley, Andreas Kathol: <i>Breton as a V2 language</i>. In: <i>Linguistics</i> 38, 2000, S. 665–710.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Cecilia Poletto: <i>Word Order in Old Italian.</i> Oxford University Press, 2014</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Rakesh Mohan Bhatt: <i>Verb Movement and the Syntax of Kashmiri.</i> Kluwer, Dordrecht 1999</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Malcolm Ross: <i>The Morphosyntactic Typology of Oceanic Languages.</i> In: <i>Language and Linguistics</i> 5.2, 2004, S. 491–541. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.researchgate.net/profile/Malcolm-Ross-5/publication/228756754_The_morphosyntactic_typology_of_Oceanic_languages/links/5422a05c0cf238c6ea699976/The-morphosyntactic-typology-of-Oceanic-languages.pdf">Online</a> via researchgate.net, abgerufen am 17. Mai 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Luciana Storto: <i>Aspects of a Karitiana Grammar</i>. Dissertation, MIT (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://dspace.mit.edu/handle/1721.1/9702">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Josef Bayer: <i>What is Verb-Second?</i> 2010 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hum.au.dk/engelsk/engsv/nyvad-abstracts/bayer-ho.pdf">PDF; 271 kB</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Mélanie Jouitteau: <i>Editorial: A typology of V2 with regard to V1 and second position phenomena: An introduction to the V1/V2 volume.</i> In: <i>Lingua,</i> 120 (2010), S. 197–209.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Vikner (1995)</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Vikner (1995), Kapitel 4, S. 67.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Luigi Rizzi: <i>Speculations on Verb Second.</i> In: Joan Mascaró, Marina Nespor (eds.): <i>Grammar in Progress.</i> Foris, Dordrecht 1990, S. 375–386.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieses Beispiel diskutieren L. Haegeman, J. Guéron: <i>English Grammar</i>. Blackwell, Oxford 1999, S. 336ff.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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